Kunst einrahmen leicht gemacht
Experten-Tipps für zuhause
Erfahren Sie, wie Sie Kunstwerke richtig einrahmen: von passenden Rahmen, Passepartouts bis zu Lichtschutz und Aufhängung – die perfekte Präsentation, egal ob im eigenen zuhause oder im Büro.
Das Einrahmen von Kunst ist mehr als nur Schutz – es hebt die Wirkung eines Bildes hervor, schützt vor Schäden und unterstreicht die persönliche Ästhetik. Mit einigen Tipps lässt sich jedes Kunstwerk optimal präsentieren.
1. Den passenden Rahmen wählen
Rahmen sollten das Bild unterstützen, nicht dominieren. Bei klassischer Malerei eignen sich Holzrahmen, während für Fotografie oder moderne Grafik oft schlichte Aluminium- oder Kunststoffrahmen ideal sind. Achten Sie auf Farbe und Stil, die das Kunstwerk ergänzen.
2. Passepartout und Abstandshalter einsetzen
Ein Passepartout trennt das Kunstwerk optisch vom Glas und sorgt für Tiefe. Meist ist das Passepartout ein mittig ausgeschnittener Karton, der zwischen ein Bild und das Glas eines Bilderrahmens gelegt wird. Es kann aber genauso Stoff oder ein anderes Gewebe sein, das einen optischen Rahmen erzeugt. Dabei gilt: Helle Farben betonen dunkle Motive, dunkle Farben wirken kontraststark bei hellen Bildern. Passepartouts verhindern, dass das Bild direkt am Glas anliegt, was Feuchtigkeit und Schäden vorbeugen kann, außerdem werten sie das Bild ästhetisch auf und lenkt den Blick auf das Kunstwerk.
3. Schutz vor Licht und Feuchtigkeit
UV-beständiges Glas oder Acryl schützt Kunstwerke vor Ausbleichen. Außerdem sollten gerahmte Werke nicht direkt in Sonnenlicht oder in feuchten Räumen hängen.
4. Aufhängung und Ausrichtung beachten
Die richtige Höhe ist entscheidend: Bilder sollten auf Augenhöhe hängen, für größere Wände empfiehlt sich eine symmetrische oder Rasteranordnung. Eine Wasserwaage oder Laserlinie erleichtert die exakte Platzierung. Wie Sie Kunst verschieden aufhängen können, finden Sie hier.
5. Pflege und Wartung
Staub und Fingerabdrücke lassen sich mit einem weichen, trockenen Tuch entfernen. Bei empfindlichen Oberflächen oder historischen Arbeiten empfiehlt sich professionelle Reinigung und Rahmung.
6. Schattenfugenrahmen – der schwebende Effekt für Leinwandbilder
Sogenannte Schattenfugenrahmen oder Guggenheimrahmen lassen Leinwandbilder optisch schweben. Die Rahmen besitzen eine kleine Schattenfuge, die das Bild vom Rahmen absetzt, und hat keine Scheibe vor dem Kunstwerk. Dadurch wirkt das Kunstwerk frei im Raum und ist ganz zu sehen. Diese Art der Rahmung betont die Tiefe und Struktur des Gemäldes, setzt moderne Akzente und eignet sich besonders für zeitgenössische Malerei oder Galerie-Präsentationen. Schattenfugenrahmen sind ideal, wenn Sie Ihr Kunstwerk auf Leinwand stilvoll präsentieren und gleichzeitig einen eleganten, luftigen Look erzeugen möchten.